Wo sind die idealen Fangstellen

Angeln kann man das ganze Jahr über. Neben Raubfischen können auch Rotauge, Brasse und andere Rotaugenarten das ganze Jahr über geangelt werden; im Winter durch Eisangeln und wenn die Gewässer offen sind, auch durch Rutenangeln.

Typische Fangmethoden, -Fische und Fangtiefen (Seen):
Spinnangeln (Wurfangeln): Schleppangeln:
Hecht 1-5 m Hecht 1-5 m
Zander 1-10 m (Jigging) Seeforelle, Süßwasser-lachs 1-5 m (Oberfläche)
Barsch 1-5 m

 

Die Angelsaison auf den offenen Gewässern beginnt. Der Hecht hat zur Zeit der Eisschmelze gelaicht und beginnt mit der Nahrungsaufnahme. Je nach Temperatur liegt die beste Wurfangel-Saison auf den großen Hecht in flachen Gewässern zwischen der zweiten und vierten Maiwoche. Auch die Angelsaison auf Barsch und Zander beginnt. Die Wassertemperatur beträgt im Mai 5-15°C, und die Seeforelle und der Seelachs halten sich dann in der Nähe der Wasseroberfläche auf. Auf Angel Montagen findest Du Anleitungen für die idealen Montagen.

Ideal Plätze sind wo zwei Strömungen zusammenkommen, speziell Kanten an denen es tieer wird sind bevorzugte Plätze von Zander & Hecht. Dabei hat die Temperatur einen grossen Einluss. Mit Zunahme der Temperatur gehen die Fische tiefer. Ideal sind auch frühe Morgenstunden.

Wels fischen – Informationen und Tipps

Allgemeine Information zum Wels/Waller

Der in unseren Breitengraden vorkommende Wels mit der fachlichen Bezeichnung „Silurus glanis“ ist in Europa der zweitgrößte


Süßwasserfisch, gleich nach dem ebenfalls sehr bekannten Stör. Das Aussehen des Wels ist geprägt durch seinen abgeflachten und breiten Kopf, durch seine kleinen Augen sowie durch sein großes Maul. Ein weiteres markantes Merkmal des Wels, der in manchen Regionen auch Waller genannt wird, sind auch die zwei wegstehenden Barteln des Oberkiefers und vier weitere kürzere Barteln in der Region des Unterkiefers. Die Afterflosse des Wallers ist lang gezogen; sie reicht bis zur Schwanzflosse. Die Rückenflosse liegt weit vorne. Die Haut ist schleimig, schuppenlos und zeichnet sich durch eine bräunlich-graue Marmorierung aus. Dabei ist der Bauch meistens etwas heller als die übrige Farbe des Fisches.

Wels (Waller) – Vorkommen und Verhalten

Das natürliche Vorkommen des europäischen Wels befindet sich in größten Teilen von Mittel- sowie Osteuropa. Er hält sich unter anderem gerne im Ostsee-Brackwasser und auch im Schwarzen Meer auf. Vor allem bevorzugt er große Seen, deren Wasser warm ist und er liebt strömungsarme, meist tiefe Flüsse. Wichtig für den Waller ist, stets gute Unterschlupfmöglichkeiten zu finden. Am Tage ruht er die meiste Zeit in Bodenlöchern, zwischen Wurzelgeflechten oder neben Wehren. Setzt die Dämmerung ein, beginnt für den räuberischen Wels die aktive Zeit. In dieser Phase kommt er aus seinem Versteck und fängt an besonders den Grund des Gewässers nach Nahrung zu durchsuchen. Auf seinem Speiseplan stehen vor allem Fische, Würmer, Insekten und Krebse – große Welse fressen aber durchaus auch Ratten, Vögel, Frösche und Mäuse. Es existieren sogar Berichte über Vorkommnisse, wobei kleine Hunde Opfer eines Tieres waren, das aus dem See oder Fluss geschnellt ist. Es kann jedoch nicht vollständig nachgewiesen werden, ob es sich bei diesen Übergriffen um Waller gehandelt hat.

Merkmale vom Wels

Welsgröße:

Wenn alle Lebensbedingungen optimal sind und ein überaus reichliches Nahrungsvorkommen existiert, dann können Waller eine unglaubliche Durchschnitts-Körpergröße von 1,50m bis 1,70m erreichen. Bemerkenswert ist auch, dass ein Wels 80 Jahre alt werden kann. Es kommen auch Exemplare vor, welche die Körpergröße von zwei Metern erreichen können, dies ist jedoch selten. In Deutschland liegt die Rekordgröße eines gefangenen Wallers bei 2,49 Metern. Der bislang größte gefangene Wels war 2,78 Meter, wog 144 Kg und wurde aus dem italienischen Fluss Po gefischt.

Lebensweise und Zyklen:

Der Beginn der Laichzeit ist im Monat Mai, was vor allem daran liegt, da die Temperatur des Wassers auf ungefähr 19 Grad steigt. Der Laichvorgang findet hauptsächlich in flachen Uferbereichen statt, an denen ausreichend dichter Pflanzenbewuchs besteht. Die Welse schaffen ein „Laich-Nest“, das aus Schlamm, Geäst und Pflanzen besteht. In dieses Nest legen die Weibchen ihre 2,5 – 3,5 Millimeter großen Eier ab. Die Eier sind klebrig und bleiben so im Nest. Jedes Weibchen ist in der Lage pro Kilogramm ihres Körpergewichts ungefähr 35.000 Eier abzulegen. Daraus schließt sich eine insgesamte Anzahl von  450.000 Eiern, welche bei jedem Laichvorgang möglich sind. Das Männchen hilft tatkräftig mit. Denn nach der Befruchtung und der Eiablage beginnt es mit der Überwachung und der Pflege des Nestes. Schon nach ungefähr 3 Wochen beginnen die Jungfische zu schlüpfen und werden sich nun in dieser ersten Zeit von Kleinstlebewesen ernähren, welche sich am Gewässerboden aufhalten. Nach ca. vier Lebensjahren werden die Welse geschlechtsreif.

Es herrscht der allgemeine Glaube vor, dass Waller sich ausschließlich räuberisch ernähren. Dies entspricht jedoch nicht ganz der Wahrheit. Man könnte eher behaupten, dass der Wels eine Art „Allesfresser‘‘ ist. Denn er passt das Fressverhalten dem vorherrschenden Nahrungsangebot an. So ernährt er sich in manchen Teilen Europas von Blutegeln, Grillen und Tauwürmern sowie in anderen Zonen (zum Beispiel im Süden und Westen) von Weißfischen und Krebsen.

Verschiedene Unterarten:

Der uns bekannte Waller oder Wels ist der europäische Wels. Es existieren jedoch auch verschiedenen Unterarten, wie zum Beispiel der „amerikanische Wels“, der ein weißliches Fleisch besitzt (auch Catfish, Zwergwels oder Katzenwels genannt) und der afrikanische Wels, welcher rotes Fleisch hat.

Tipps zum Wels fischen

Es gibt drei Angelmethoden, welche sich zum Wels fischen am besten eignen:

•  Grundangeln: Für das Grundangeln eignen sich tote Köderfische oder Tauwurmbündel

•  Spinnfischen: Hierfür eignen sich große Kunstköder (sogenannte Gummifische)

•  Angeln mit Pose: Mit einer großen Pose sowie einem tief treibendem Köder

Welse sind nachtaktive Fische, die erst bei der Dämmerung beginnen aktiv zu werden. Es ist aber viel schwieriger als die meisten denken diesen kolossalen Fisch zu finden. Beim Aalangeln werden kleine Waller oft als Beifang gefangen. Doch die großen Welse befinden sich an speziellen tiefen Arealen oder Löchern, die am Grund des Gewässers sind. Besonders gut geeignete Stellen zum Wels fischen, sind die Buhnen an großen Flüssen wie beispielsweise Rhein, Donau, Main oder Oder.

Da vielerorts die Welse sehr groß und schwer sein können, empfiehlt es sich selbstredend mit speziellem stabilen Angelgerät zu fischen. So zum Beispiel sollte die Angelschnur mindestens 0,5 Millimeter dick sein. Der Angelhaken (sollte die Größe von mindestens 6/0 besitzen. Außerdem ist darauf zu achten, dass auch der Karabiner derart stabil ist, um großen Belastungen standhalten zu können.

Der richtige Köder: Sehr gute Köder zum Wels fischen sind beispielsweise Fischfetzen, große Gummifische fürs Spinnangeln oder Bündel aus Tauwürmern.

Die richtige Fangzeit: Die beste Fangzeit für Wels ist in den Monaten April – Mai und August – September. Aufgrund der Nachtaktivität ist die beste Uhrzeit zum Wels fischen ab der Dämmerung.

Tipp für ideale Stellen: Sollte es in der Nähe einen Warmwasserablauf geben (zum Beispiel von einem Kraftwerk), dann ist diese Stelle sehr gut zum Wels angeln geeignet. An solchen idealen Stellen sind in großen Flüssen sehr häufig Waller anzutreffen.

Tipp zum Köder: Wird als Köder ein Tauwurmbündel verwendet, dann kann sehr gut ein Drilling (als Haken) benutzt werden. Auf diese Weise können noch wesentlich mehr Würmer als Köder herhalten.

Weiterer Tipp zum Ködern: Bei der Verwendung von Fischfetzen ist es gut als Köder einmal Aal zu auszuprobieren. Denn viele Waller bevorzugen bekanntlich Aal im Gegensatz zu Weißfischen.

Auf zum Wels fischen! Petri Heil!

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